BUCHCOVERREZENSION
McKillip.p ImDrachenturm

Patricia McKillip –

Im Drachenturm

Hier liegt uns eine gefühlsbetonte Geschichte vor, eine Mischung zwischen Märschen und Fantasy-Roman.
Jubel, Trubel, Heiterkeit im Königreich von Zepterträger Regis Aurum. Er heiratet die wunderschöne Lady Gwynne aus dem magischen Landstrich Skye. An seiner Seite der treue, aber arme Ritter Cyan Dag, der sich für seinen Monarchen freut, bis er von einer alten Bardin angesprochen wird, die ihm die Vermutung zuflüstert, daß die vorgebliche Braut, die alle Bewohner und Hochzeitsgäste des Schlosses mit ihrem Charme in Atem hält und dem König vom ersten Augenblick den Kopf verdreht hat, eine böse Betrügerin ist und obendrein eine Zauberin. Außerdem besteht der dringende Tatverdacht, daß sie die wahre Braut gekidnappt hat und nun versteckt hält, bis der Zeitpunkt gekommen ist zu triumphieren. Folgerichtig macht sich der Gute auf den Weg, um diese Ferkelei aufzuklären und die wahre Anzutrauende seinem Gebieter zuzuführen. So richtig weiß er allerdings nicht wo er anfangen zu suchen soll, da die alte Sängerin sich etwas undeutlich ausdrückt und sich seinen Willen nach mehr Information zu entziehen weiß, aus welchen Gründen sie auch immer das tut. Da die Zeit drängt macht er sich trotzdem auf den Weg, schließlich ist der König ja so etwas wie ein Freund, und der braucht dringend Hilfe auch wenn der Große Regis es selbst nicht weiß. Viele Abenteuer erwarten den tapferen Mann, der immer noch im Dunkeln tappt, aber Stück für Stück arbeitet er sich vor. Parallel zu seiner Suche begibt sich Prinz Thayne Ysse von den Nordinseln auf einen privaten Kreuzzug, um einen Turm voller Gold zu suchen, der von einem Drachen bewacht wird. Dieser Umstand schreckt ihn nur am Rand, er braucht das Geld für einen Befreiungskrieg vom besagten Königreich und will Rache für seinen Vater, der von Regis uns seinen Soldaten im vorherigen Krieg getötet wurde. Beide Kontrahenten treffen sich und trennen sich wieder ... aber es kommt, wie es kommen muß. Ritter und Prinz müssen erkennen, daß sie Teile EINER Geschichte sind.

(Blanvalet)