BUCHCOVERREZENSION
Brown.d Illuminati

Dan Brown – Illuminati

Dichtung, Wahrheit? Wer sind oder waren die Illuminati? Nun diese Frage klärt das Buch von
Dan Brown nicht. Dafür entwickelt sich hier eine spannende Geschichte, die man bis zum Ende lesen muß.
Zum Anfang war ein Mord, der Physiker Leonardo Vetra  stirbt unter mysteriösen Umständen.
Auf seiner Brust ist das  Wort „ILLUMINATI“ in Form eines Ambigramms eingebrannt. Dieser Umstand ruft Robert Langdon, Professor an der Universität zu Harvard und mit der Symbolik des geheimnisumwitterten Wissenschaftsordens bestens vertraut, auf den Plan. Als erstes muß er sich mit der Sprache der Mitarbeiter von CERN (Conseil Eropeen pour la Recherche Nucleaire) vertraut machen, anschließend muß er einige Leute über die „Erleuchteten“ aufklären und schließlich ist da noch die Aufgabe Vetra´s Tochter Vittoria über den Tod ihres Vaters zu unterrichten.
Ziel des Mordes war der Diebstahl von Antimaterie, die im Vatikan deponiert wird, um die Kirche zu erpressen.
So beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, den einige Leute verlieren, sprich sie müssen sterben. Darunter hochrangige Würdenträger des katholischen Glaubens, die wie Vetra  mit Ambigrammen (Air, Water, Earth, Fire) gebrandmarkt werden. Der gedungene Mörder zieht eine blutige Spur durch ganz Rom, der Robert und Vittoria folgen, aber eben immer den sprichwörtlichen Schritt zu spät kommen. So legen sie den berühmten Weg der Illuminaten zurück, immer dem Assassinen auf den Fersen, und wir lernen die Vorsichtsmaßnahmen kennen, welche die Weisen Europas ergriffen haben um sich vor der Verfolgung durch die Inquisition der Katholischen Kirche zu schützen. Dann wird der alte Papst vergiftet. Entsetzen macht sich breit, als das zeigt, wie weit der Arm des Gegners reicht. Und nun muß ein neuer Vertreter Gottes auf Erden gewählt werden, aber alles will ich  nicht verraten. Abschließen möchte ich mit einem Zitat aus dem San Francisco Chronicle „Wenn sich bei der Lektüre dieses Romans Ihr Pulsschlag nicht beschleunigt, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen!“

(Bastei-Lübbe)